„Hör zu,“ flüstert die Stimme, „ich bin nicht laut.
Ich bin kein Ruf, der dich an deine Grenzen führt,
kein Licht, das blendet, kein Ziel, das rast.
Ich bin die Stille, die das Wesentliche umarmt,
das sanfte Band, das dich hält und hebt,
in Momenten, die niemand sonst sieht.
Ich führe nicht, um zu bezwingen, nicht, um zu dominieren.
Meine Stärke liegt in der Geduld, in der Offenheit,
im Raum, den ich dir schenke, damit du wachsen kannst.
Und wenn du mich spürst, dann weißt du:
Hier ist eine Hand, die hält, ohne festzuhalten,
ein Blick, der sieht, ohne zu fordern.
In mir liegt das Geheimnis einer Fürsorge, die den Weg kennt,
ohne ihn vorzugeben.
Ich nähre die Gemeinschaft, nicht die Macht.
Ich bin das Vertrauen, das dir zuflüstert:
Geh deinen Weg, denn ich gehe mit dir,
nicht vor dir, sondern an deiner Seite,
still und beständig, wie die Wellen am Ufer.
Spürst du es?
Diese Kraft – sie fordert nichts und schenkt doch alles,
schenkt dir die Freiheit und die Gewissheit zugleich.
Wenn du dieser Kraft folgst,
wird dein Weg leicht, und deine Schritte sicher.
Denn ich bin die uralte Kraft der Fürsorge –
die dich hält, ohne dich zu binden,
die dich stärkt, ohne dich zu schieben.
Also höre mir zu.
In der Tiefe der Zeit und in der Weite der Seele
werde ich dich leiten, wie das Wasser den Fluss lenkt,
ohne Eile, ohne Druck,
mit nichts als einem sanften, stetigen Drängen
hin zu deiner eigenen Mitte.“